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Der Fahrradsitz für Kinder ist für den Anbau auf dem Gepäckträger gedacht und dient dem sicheren Transport des Kindes. Über Schraubsysteme wird der Sitz auf dem Fahrrad befestigt, das Kind selbst wird mit Gurten gesichert. Früher einmal war es üblich, kleine Kinder in einem Körbchen vorn am Lenker mitzunehmen, größere fuhren auf einem Sitz, der zwischen Lenker und Sattel befestigt wurde. Für die Speichen gab es einen extra Schutz, so dass kleine Füßchen nicht in selbige geraten konnten. Doch diese Mitnahmeart ist nicht mehr erlaubt, auch wenn die Polizei vielerorts ein Auge zudrückt, wenn Radfahrer auf diese Art und Weise mit ihren Kindern unterwegs sind. Wer einen Fahrradsitz kauft, sollte im Vorab die Testberichte lesen, die für die einzelnen Modelle im Internet abrufbar sind. Denn qualitativ unterscheiden sich die Sitze der einzelnen Hersteller enorm, ebenso preislich. Das Kind sollte zum Kauf mitgenommen werden, denn nicht jedes Kind sitzt in einem Fahrradsitz genauso gut, wie in einem anderen Modell. Zu achten ist auch darauf, ob der Sitz leicht anzubringen ist, vor allem, wenn mal der Vater und mal die Mutter mit ihren Rädern den Transport übernehmen wollen.

Der Nachteil an solchen Fahrradsitzen ist, dass die Eltern nicht wissen, was der Nachwuchs hinter ihnen macht. Ein Unterhalten ist schlecht möglich, vor allem beim Lärm der Großstadt. Stürzt der Radfahrer, so hat das Kind keine Chance, sich auszubalancieren, es kippt einfach mitsamt dem Sitz auf die Seite. Daher gehört zum Fahrradfahren unbedingt auch für das Kind ein gut sitzender Helm dazu. Dieser muss regelmäßig auf seine Passform überprüft werden und es sollte rechtzeitig ein neuer Helm gekauft werden.