Wenn Kinder im Auto transportiert werden sollen, müssen sie bis zu einem Alter von zwölf Jahren in einem speziellen Kinderautositz oder einer Sicherungseinrichtung (Sitzerhöhung) untergebracht werden. Für Babys bis zu einem Gewicht von 13 Kilogramm gibt es die Babyschalen, danach sind die Staffelungen an Kindersitzen unterschiedlich. Es gibt zum einen die Gruppe 1, in die Kinder von einem Gewicht von 13 bis 18 Kilogramm fallen. Die Gruppe 2 umfasst das Körpergewicht der Kinder von 13 bis 36 Kilogramm, hat also eine größere Spanne und ist bis zum Ende der „Pflichtzeit“ des Fahrens im Kinderautositz gedacht. Die Gruppe 3 ist für Kinder von 18 bis 36 Kilogramm Körpergewicht gedacht. Nun haben die Eltern die Wahl, welchen Sitz sie für ihre Sprössling bevorzugen. In der Gruppe 2 ist es aber so, dass die Spanne sehr groß ist und daher kleine Kinder, die gerade erst in den Sitz passen, meist noch sehr viel „Luft“ haben, also eher wackelig untergebracht sind.
Wichtig beim Kauf eines Autokindersitzes ist in jedem Falle, dass dieser gut passt. Nicht alle Sitze passen in jedes Auto, daher sollte vor dem Kauf der gewünschte Sitz unbedingt einmal ausprobiert werden. Ratsam ist es zudem, nicht unbedingt das günstigste Modell zu kaufen, denn sehr billige Sitze weisen häufig erhebliche Mängel auf. Die Automobilclubs bieten frei zugänglich auf ihren Internetseiten Testberichte für Autokindersitze an, auf denen sich Interessenten informieren können. Die Sitze mit den besten Ergebnissen weisen preisliche Spannen zwischen 100 und 250 Euro auf.
Gebraucht sollten Autokindersitze nur gekauft werden, wenn genau bekannt ist, welches Vorleben der Sitz hatte und dass er noch keinen Unfall oder Sturz mitgemacht hat. Denn dann kann der Kunststoff des Sitzes beschädigt sein, was nicht immer von außen ersichtlich ist. Zudem sollten Sitze nicht über zu viele Jahre liegen und dann wieder zum Einsatz kommen, auch dann kann der Kunststoff des Sitzes brüchig geworden sein.